Wenn wir an die Schwelle treten, WIRKLICH lebendiger zu werden, dann tauchen oft erst all die Vorbehalte auf, die wir dagegen haben.

Soooo gesund sei mehr Energie jetzt auch wieder nicht.
Die Welt habe wichtigere Probleme.
Ekstase werde überschätzt.

Und so weiter…

Ein besonders raffinierter Vorbehalt lautet:

„Ich will doch nur lebendiger werden, weil ich süchtig danach bin, mich zu verbessern. Und solange mich das motiviert – sollte ich diese Arbeit an mir nicht lieber bleiben lassen?“

Hier ist meine schlichte Antwort: Nö.

Du solltest dir trotzdem erlauben, lebendiger zu werden.

Du solltest dir trotzdem gönnen, ekstatischer zu werden – deine Sucht nach Selbstoptimierung hin oder her.

Denn solche seltsamen Motive und Glaubenssätze schleppen wir alle mit auf dem Weg in die Ekstase.

Aber hier ist der Punkt:

Hauptsache, wir sind IRGENDWIE auf dem Weg in die Ekstase.

WIE wir das sind, ist zweitrangig.

Das Leben bewertet nicht, wie gut wir aussehen, während wir im Rennen sind.

Das Leben braucht nur, DASS wir im Rennen sind.

Ja, wir dürfen (und wir werden!) humpeln und fluchen, wir dürfen unsere Selbstkritik mitschleppen und unseren Perfektionismus am Start haben. Wir dürfen neurotisch und chaotisch und hilflos sein – aber wir sollten weiterhin atmen und beben und suchen, anstatt uns vorsorglich mal gar nicht mehr zu bewegen.

Das Schöne an der Ekstase ist:

Der Weg selbst erlöst uns von unserer Selbstkritik – nach und nach.

Denn Ekstase macht weich.
Ekstase macht satt.

Je mehr sie um sich greift, desto mehr wäscht sie uns frei von alter Härte und unserer Sucht nach Perfektion –

Ekstase erlöst uns von unserer Angst.

(Und das, meine Schönen, das schafft sie auch bei besonders schweren Fällen. Wie dir. Oder mir.)

 

     

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